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| Fred Astaire
Fred Astaire begann bereits in frühen Jahren zu tanzen. Er absolvierte Kurse in verschiedenen Tanzschulen und trat später mit seiner Schwester Adele auf Variete-, Vaudeville- und Konzerthausbühnen auf. Den ersten Filmauftritt hatten die Geschwister in einem Film von M. Pickford "Fanchon the Cricket" (1915). 1931 heiratete seine Schwester Adele und beschloss ihre tänzerische Karriere. Fred Astaire war deshalb gezwungen, alleine aufzutreten. Nach einer Anekdote soll die Kritik nach dem ersten Vorsprechen in Hollywood "Can't sing, can't act, is slightly balding, but can dance a little" geheissen haben ("Kann nicht singen, kann nicht schauspielern, hat eine leichte Glatze, aber kann ein wenig tanzen"). 1933 nahm in die Filmgesellschaft unter Vertrag und lieh ihn vorerst für den Film "Dancing Lady" (mit Joan Crawford und Clark Gable) an MGM aus. Im selben Jahr drehte RKO mit ihm und Dolores del Rio den Film "Flying down to Rio", welcher ein grosser Erfolg und den Durchbruch in Astaires Filmkarriere darstellte. Im selben Film trat Astaire erstmals mit einer Tänzerin auf, mit der er später das Filmmusical erobern sollte: Ginger Rogers. In neun Filmen arbeitete er ausschließlich mit ihr. Als sich später der Geschmack des Filmpublikums wandeln sollte, bekam er auf Anweisung der Studios auch andere Partnerinnen: Rita Hayworth in "Du warst nie berückender", Eleanor Powell in "Broadway Melody" (1940), Judy Garland in "Osterspaziergang", Lucille Bremer in "Yolanda und der Dieb", Betty Grable und schließlich Cyd Charisse in "The Band Wagon". Astaire erfand nicht nur alle seine Choreografien selbst sondern brachte auch viele neue Ideen im Zsammenhang mit Kamerafahrten während seiner oft halsbrecherischen Tanzeinlagen ein. Sein Tanz-Stil war gekennzeichnet durch Leichtigkeit, Eleganz der Bewegung und durch seine Fähigkeit, schnelle Wechsel innerhalb der Musik angemessen tänzerisch umzusetzen.
In fortgeschrittenerem Alter beschränkte sich seine Präsenz im Kino auf das Schauspiel. Er hat einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.
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Astaire sang stets selbst und lehnte im Gegensatz zu manchen Kollegen Synchron-Doubles stets ab. Obwohl sein tänzerisches Talent sein sängerisches bei weitem übertraf, nahm er zahlreiche Schallplatten auf.